Energie
Gas- und Stromverbrauch wird stark durch Witterungsbedingungen beeinflusst.
Kraftstoff und Elektrizität werden in großem Maße für die Raumheizung und –kühlung verwendet. Folglich hängt die Nachfrage nach Energie stark von der Temperatur ab.
Traditionelle Energieunternehmen unterliegen während warmen Wintern oder kühlen Sommern infolge der sinkenden Energienachfrage finanziellen Belastungen. Alternative Energiequellen, wie zum Beispiel Wasserkraftwerke oder Windfarmen sind dem Wetter ausgesetzt, wenn Trockenheit oder Windmangel die Energieproduktion verringern.
Schlagzeilen aus der Branche
Die französische staatliche Elektrizitätsgesellschaft Electricite de France SA (1024251.FR) meldete am Freitag einen Rückgang des Nettogewinns in der ersten Jahreshälfte um 15,2% infolge von geringen Umsätzen bei mildem Wetter in Europa und außergewöhnlichen Erscheinungen. EdF meldete einen Nettogewinn von 3,51 Mrd. Euro in der ersten Jahreshälfte im Vergleich zu 4,14 Mrd. Euro in derselben Periode des Vorjahres.
(Dow Jones, August 2007)
Ein ungewöhnlich milder Winter im Jahr 2006 minderte die Nachfrage nach Gas für den Privatgebrauch weltweit stark. In Nordamerika und Nordwesteuropa fielen die Preise durch die nachlassende Nachfrage der Privathaushalte und zeigten Bestände weit unter den Erwartungen im GMR 2006.
(OECS/IEA Natural Gas Market Review 2007 – Zusammenfassung)