Bauindustrie
In der Bauindustrie können erhebliche Mehrkosten im Zusammenhang mit Projektverzug und Konventionalstrafen infolge von ungünstigen Witterungsbedingungen anfallen.
Die folgenden Beispiele zeigen die häufigsten Wetterrisikofaktoren:
Temperatur: Betonarbeiten, Pflasterung, Wand- und Malerarbeiten können nur ausgeführt werden, wenn die Temperaturen zwischen 5 und 25 Grad liegen. Aushubarbeiten können nicht bei Dauerfrost ausgeführt werden.
Regen: Malerarbeiten im Außenbereich können bei Regen nicht ausgeführt werden. Rohbau- oder Aushubarbeiten müssen bei Regen verschoben werden.
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Schlagzeilen aus der Branche
Man ist sich weitgehend einig, dass ein Klimawandel stattfindet und in der voraussehbaren Zukunft auch anhalten wird. Großbritannien ist von den Folgen des globalen Klimawandels nicht ausgenommen, wie die neuesten extremen Witterungsbedingungen gezeigt haben. Regen und Überschwemmung haben während der letzten Jahre erhebliche Schäden an Gebäuden und der Transportinfrastruktur verursacht. Der Klimawandel stellt auch auf andere Weise Risiken für Bauprojekte dar: Verzug bei Bauprogrammen, stärkerer Schimmelbefall in Wohnhäusern, Absenkung und Aufbruch, Hanginstabilität, Schäden an der Bausubstanz, insbesondere an der Fassade, Schaden durch Windschäden, Auswirkungen auf die Dachdrainage.
(Risiken in Gebäuden durch Klimawandel, Autoren: S. Vivian, N. Williams, W. Rogers, Verlag: CIRIA, 2005)